Yves Diacon

Leiter Immobilienentwicklung

Yves Diacon

«Es macht einen riesengrossen Unterschied, ob die Inhaberschaft aktiv in der Unternehmung mitwirkt oder ob einfach ein angestellter Geschäftsführer da ist.»

Yves Diacon, Leiter Immobilienentwicklung und Transaktionen Mitte-West und Mitte-Ost, arbeitet seit 9 Jahren für die HRS. Im Interview erklärt er, was das Beste an seinem Job ist und welche Rolle HRS-CEO Martin Kull in seinem beruflichen Leben spielt.

Wie ist es dazu gekommen, dass du in der Immobilienbranche arbeitest?
Ursprünglich komme ich aus dem kaufmännischen Bereich. Durch meinen Vater hatte ich bereits früh in meinem Berufsleben mit Immobilien zu tun, nicht aber mit dem Bau von Gebäuden. Deshalb bin ich heute wohl in der Entwicklung und Planung bei HRS anzutreffen und nicht in der Ausführung. Bevor ich zu HRS gekommen bin, habe ich an der Fachhochschule St. Gallen Immobilienmanagement studiert und später, berufsbegleitend, Bauökonomie in Luzern.

Wann hast du bei HRS angefangen?
Das war vor gut neun Jahren. Martin Kull leitete als CEO bereits den Bereich Entwicklung in Personalunion. Ich wurde eingestellt, um ihn dabei zu unterstützen. Die Zusammenarbeit mit ihm war sehr eng, und ich habe viel gelernt. Ich denke, letztlich hat mir das mehr gebracht als jede Weiterbildung.

Was ist für dich das Beste an deinem Job?
Das Beste an meiner Arbeit ist, dass sie extrem vielfältig ist. Als Gesamtprojektleiter habe ich die Verantwortung, dass ein Projekt funktioniert: baurechtlich, ökologisch, aus wirtschaftlicher Sicht. Natürlich muss es immer auch den Wünschen des Bauherrn gerecht werden und zu guter Letzt vom Markt absorbiert werden können. Das Schönste dabei ist, dass ich bei jedem Projekt mit so vielen unterschiedlichen Menschen in Kontakt komme. Da gibt es die direkte Nachbarschaft, Menschen aus der Politik, Medienschaffende, sämtliche Planer und und und...

Das klingt nach einem Job für einen absoluten Allrounder mit Management-Fähigkeiten?
Auf jeden Fall. Man muss gut zuhören und sich gut vernetzen können. Auch eine gewisse Führungsfähigkeit darf nicht fehlen. Das Wichtigste aber ist, dass man Projekte ganzheitlich denkt, involvierte Parteien zusammenbringt und sie für Projekte begeistert. All das mit dem Ziel, dass ein Projekt allen Erwartungen gerecht wird.

HRS zählt in der Schweiz zu den treibenden Kräften der Immobilienbranche. Wie gelingt es HRS aus deiner Sicht, immer wieder innovativ zu sein?
Bei HRS pflegen wir sehr kurze Entscheidungswege. Dadurch sind wir ein sehr dynamisches Unternehmen. Für mich eine Grundvoraussetzung, um innovativ zu sein. Es macht einen riesengrossen Unterschied, ob die Inhaberschaft aktiv in der Unternehmung mitwirkt oder ob einfach ein angestellter Geschäftsführer da ist. Bei HRS merkt man, die Inhaber sind immer da, für alle Anliegen der Mitarbeiter. Ich denke, mit dieser sehr agilen Organisation gelingt es uns immer wieder aufs Neue, innovativ zu sein. Sei es in der Projektplanung selbst als auch im Entwickeln von Immobilienstrategien. Ein Paradebeispiel dafür ist für mich das Projekt «Ensemble» in Zürich. Nach all den gescheiterten Projekten für ein neues Fussballstadion hätte niemand mehr daran geglaubt, dass es je ein mehrheitsfähiges Stadionprojekt geben könnte. Und jetzt entsteht auf der Hardturmbrache ein neues Quartier mit Genossenschaftsbauten, zwei Wohnhochhäusern und einem richtigen Fussballstadion.

Jeder braucht Inspiration, um Karriere machen zu können. Was inspiriert dich?
Mich inspiriert Verschiedenes. Einerseits sind es Menschen wie Martin Kull und Rebecca Zuber, die mich jeden Tag aufs Neue inspirieren. Vor allem die enge Zusammenarbeit mit Martin Kull, der mit so viel Engagement und Herzblut Projekte zum Leben erweckt, hat mich in meiner beruflichen Laufbahn sehr geprägt. Auf der anderen Seite sind es die Projekte. Wenn man so grosse Projekte machen darf, mit denen ein Beitrag für die Gesellschaft geleistet wird, dann ist das einerseits eine grosse Verantwortung, aber andererseits auch pure Inspiration. Schliesslich gestaltet man mit seiner Arbeit nichts weniger als das Bild der Schweiz mit.

Welchen Rat würdest du jemandem geben, der sich bei HRS bewerben möchte?
Was mir immer geholfen hat, ist, «nöd uf d Schnurre sitze». Wir bei HRS suchen Menschen, die eine eigene Meinung haben, die eine eigene Meinung vertreten können, die neue Impulse geben können. Aber nicht nur die eigene Meinung zählt, man muss auch immer offen bleiben für die Ideen seiner Teammitglieder. Nur so kann etwas Schönes entstehen – etwas worauf das ganze Team am Ende des Tages stolz sein kann.

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